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Claudio Conte

Claudio Conte
(*1958 in Winterthur, † 1995 in Basel)

Claudio Conte kam am 1. Januar 1958 als Sohn italienischer Einwanderer in Winterthurer zur Welt. Seine Ausbildung zum Grafiker absolvierte er von 1975 bis 1980 in Lugano. Danach kehrte er nach Winterthur zurück, um als freier Künstler zu arbeiten. Mit einigen anderen Kunstschaffenden teilte er sich ein Atelier in der sog. „Schleife“. Seine künstlerische Karriere packte er mit Verve an: 1981 erhielt er ein Kunststipendium von der Stadt Winterthur und 1982 eines vom Kanton Zürich. Im selben Jahr gelangte Claudio Conte erstmals mit Werken an die Öffentlichkeit. Zusammen mit Guido von Stürler und Christophe Geel stellte er in der Galerie ge aus.
Claudio Conte gehörte nicht zu den Radikalen wie sein Winterthurer Künstlerkollege Aleks Weber, dem Hauptprotagonisten der sogenannten Winterthurer Ereignisse von 1984, die der Journalist Erich Schmid in seinem Buch «Tod und Verhör» kritisch aufgearbeitet hat. Claudio Conte war zu jener Zeit bereits nach Zürich umgezogen, wo er in der Ateliergemeinschaft Binz 39 eine neue Schaffensstätte fand. Noch im Jahr 1983 erhielt Conte seine

erste institutionelle Ausstellung in der Kunsthalle Winterthur, die er mit Walter Weiss und Guido von Stürler bespielte. Weitere wichtige Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren Zürich mit Gruppenausstellungen im Strauhof (1983) und in der progressiven Galerie Walcheturm (1986) sowie Liestal, wo Conte mehrmals seine Werke zeigte (1985 und 1986). 1987 und 1988 wurde Conte nicht nur mit weiteren Kunststipendien (Stadt und Kanton Zürich) bedacht, sondern fand in der Galerie & Edition Margine, Zürich die Möglichkeit, zwei Einzelausstellungen zu bestreiten.

Link:
•  www.atelier-inspiration.ch

Bilder

Claudio Conte

Claudio Conte (1958-1995)
ohne Titel, 1981, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80 cm
verkauft

Aquarelle

Claudio Conte

Claudio Conte (1958-1995)
ohne Titel, 1981, Aquarell auf Papier, 18 x 24 cm

Claudio Conte

Claudio Conte (1958-1995)
ohne Titel, 1981, Aquarell auf Papier, 24 x 18 cm

Grafiken

Rainer Alfred Auer

Claudio Conte (1937-2012)
ohne Titel, 1993, Holzschnitt 15/20, 51 x 33cm

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25.05.2020