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Josef Gnädinger

Josef Gnädinger
(* 1919 in Ramsen, † 2000 in Ramsen)

Er beginnt als Bauer zu Hause im schaffhausischen Ramsen. Sein Lehrer Hans Schweri regt ihn früh an, sich im Malen zu versuchen. Mit 22 Jahren zeigt er im Kunstverein Schaffhausen seine ersten Bilder. Neben der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof beschäftigt er sich weiterhin mit Holzschnitten und Gemälden. Er baut sich im Obstgarten sein eigenes Atelier. Es folgen Ausstellungen in Schaffhausen, Singen und Zürich. 1963 erhält er den Georg Fischer Preis der Stadt Schaffhausen. Zwei Jahre später folgt er dem Ruf des Franziskanerpater Benedikt nach Afrika. Er zieht als «Bauer und Entwicklungshelfer» ins Savannendorf Bombouaka nach Togo in Westafrika. Auf der Missionsstation ist er als Berater und Lehrer tätig; er zeichnet und malt in seiner Lehmhütte. Nach 17 Jahren kehrt er

in sein Atelier und in sein Bauernhaus in Ramsen zurück. Er lebt und arbeitet im Kreise der Verwandten und zeigt alljährlich in der von einem Neffen entworfenen Galerie (1987, M.W.) nach Motiven oder Themen gegliedert seine Arbeit. Das Museum zu Allerheiligen Schaffhausen würdigt sein Werk mit drei Einzelausstellungen, 1960, 1974 und 1994; die Hommage im November 2000 mit Bildern aus Museumsbesitz vermittelt die Präsenz des Künstlers.

Link:
•  www.stiftung-joseph-gnaedinger.ch

Aquarell

Josef Gnädinger

Josef Gnädinger (1919-2000)
Aquarell, 1985, 48 x 62 cm

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26.05.2020